Posaune und Gesang

Uli Hempen

Jahrgang 1964, startete als 10jähriger mit der Posaune in einem kleinen westfälischen Posaunenchor in der Nähe von Minden. Mit 14 wechselte er in das örtliche Blasorchester, das er mit 17 leitend übernahm. Mit 18 gründete er die Jazzband „Cakewalkers“. Während seiner Bundeswehrzeit war er Posaunist des Marinemusikkorps Wilhelmshaven und der dortigen Big Band. 1986 folgte sein Wechsel in die neu gegründete Band „Dixie Brothers“ in Minden. Parallel erhielt er Unterricht bei Eckart Wiewinner (Soloposaunist Hamburger Staatsoper), Gerd Zollenhofer (Soloposaunist NDR Radiophilharmonie), Ed Kröger (Dozent für Jazzposaune Musikhochschule Hannover). Ab 1990 spielte er in unterschiedlichen Jazzformationen Ostwestfalens vom Old Time, Big Band bis zum BeBop. Von 1995 bis 2001 wechselte er nach Süddeutschland und war dort u.a. Posaunist der Jazzhaus Bigband in Freiburg und Posaunist im Neuen Orchester Basel..
Nach seiner Rückkehr nach Norddeutschland in 2001 wurde er einer der Gründungsmitglieder des Lulu White Salon Orchestra mit professionellem traditional Jazz in Hannover. 2005 leitete er das Funkprojekt der Mindener Big Band „Independent Sound Orchestra“ und gründete daraus die Funkband „Funkomatic“. In 2018 und 2019 war er als Posaunist Mitglied im Bandprojekt Soulpower mit Schlagzeuger Herb Jösch (Heavytones). In 2016 wurde er einer der Gründungsmitglieder der Green Cabbage Jazzcombo.
Gitarre und Gesang

Marc Stanesby

Jahrgang 1963, im zarten Alter von 10 begann seine musikalische Karriere in der Kantorei der ortsansässigen Kirche in Manchester. Sein erstes Instrument, die Geige, erlernte er im Alter von 15 im Manchester Symphonie Orchester. Da die Musik und das Drumherum ihn in seinen Bann zog, startete er mit 18 Jahren seine berufliche Herausforderung als Licht- und Tontechniker in Sheffield. Als Roadie war er auch mit vielen Stars wie Paul Young, den Dire Straites oder Depeche Mode unterwegs. So blieb es nicht aus, dass er mit 20 Jahren das erste mal eine Gitarre in die Hand nahm, mit dem Ziel: „ Ich muss das Lied „House of the Rising Sun“ spielen können“.
Sein Beruf als Licht- und Tontechniker führte ihn quer durch England, bis er sich in South London eine Namen machte. Hier war es auch das erste mal, dass er sich der Steetband „We can´t play to save our lives“ anschloss.
Im Alter von 23 probierte er mit der Rock-Pop-Band „Shake“ und der Indy-Folk Band „Linus“neue Musikrichtungen aus. Dies sollte für lange 22 Jahre seine musikalische Karriere gewesen sein. Im Leben kommt manches anders als man so denkt und so verlagerte Marc sein berufliches Arrangement und das führte ihn von Salford über Hamburg, Wuppertal, Mettmann bis nach Minden.
In dieser künstlerischen Pause perfektionierte er das Gitarrenspiel und schloss sich mit 51 Jahren der Green Cabbage Jazz Combo als Gitarrist und Sänger an.
Keyboard

Martin Guth

Jahrgang 1960, geboren in Nürnberg, ist seit Kindertagen musikalisch unterwegs. Er entdeckte früh die Liebe zum Klavier und gründete 1975 seine erste Band „Boneshakers“, in der er Pink-Floyd-Klassiker coverte.
Er studierte Musik und Theologie in Berlin und begleitete nebenbei bis in die Morgenstunden zahlreiche Hochzeiten als Pianist.

Als Musik- und Religionslehrer – zunächst am Gymnasium Petershagen und seit 2006 am Ratsgymnasium Minden – war er maßgeblich an einer Vielzahl von musikalischen Projekten und der Entwicklung des Ratsgymnasiums als „Kulturschule NRW“ beteiligt.

Er komponierte mit „Krabat“, „Momo“, „Sommernachtstraum“, „Frankensteins Erben“ oder „Zauberer von Oz“ mehrere Musicals, die auch im Stadttheater Minden erfolgreich aufgeführt wurden. Er war auch außerhalb des schulischen Bereichs aktiv, wie mit der Komposition der Theatermusik „Romeo und Julia“ für die Freilichtbühne Porta.
Seit 2007 leitet er die RatsBigBand, die das Mindener Kulturleben in zahlreichen Konzerten bereichert hat und mehrere Preise gewann.

Martin Guth ist seit 2022 Pianist und Keyboarder der Green Gabbage Jazz Combo.

Bass

Robert Lepsien

Robert „The Bass“ startete als kleiner Junge am Klavier. Seine Musiklehrerin verzweifelte an seinem Bemühen zu Mozart und Schubert. Mini-Robert wollte lieber Jazzstandards, Motown und Beatles spielen. Beide mühten sich, fanden aber nicht wirklich zusammen bis Robert dann im jugendlichen Alter seine wahre Passion fand: den Bass! 

Als Jugendlicher fasziniert von Paul McCartney und John Deacon hat ihn der Vierseiter nicht mehr losgelassen. Robert spielte auch bei seinem 1 jährigen Aufenthalt in den USA den Bass in verschiedenen Bands und wurde, in Deutschland zurückgekehrt, fester Bassist der Big Band 81 in den Achzigern und Neunzigern. 

Im Studium fand er dann zum fünfseitigem Bass, den er inzwischen neben seiner reichlichen Auswahl von Bässen auch gerne bedient. Eine spontane Jamsession brachte ihn dann mit Uli, Matze und Marc zusammen wo Rob „The Bass“ dann einer der Gründungsmitglieder der Green Babbage Jazz Combo wurde. 

Schlagzeug

Uwe Pacewitsch

Uwe Pacewitsch, Jg. 1966 geboren und aufgewachsen in Freiburg, lebt seit 2001 mit Lebensgefährtin und einem Kind in Minden (NRW). Klassische Ausbildung für Schlagzeug und Perkussion in Süddeutschland, Studienaufenthalte in Westafrika, arbeitet heuer mit unterschiedlichen Künstlern und Musikern der Region und darüber hinaus zusammen. Projektarbeit im Bereich der Rhythmik mit Menschen mit und ohne Behinderungen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Steht seit 2019 mit der Green Cabage Jazz Combo als Schlagzeuger auf der Bühne.

 

Percussion

Alejandro Cagigas Zarrán

Alejandros musikalische Laufbahn begann mit 8 Jahren mit der Conga, die ihm seine Eltern kauften. Ab dem 14.Lebensjahr besuchte er die Musikschule der Stadt Havanna, nun aber als Gitarrist. Parallel war er Teil verschiedener Musikprojekte, die sich den landestypischen Musikrichtungen „Nueva trova“ und „Son“ widmeten. Im Jahr 1988 war er Mitgründer der erste Punk Rock Gruppe Kubas „Rotura“.

Die Band nahm an zahlreichen Rockfestivals und Konzerten der Insel teil.1993 verließ er die Band und schloß sich mit anderen Mitmusikern zur Psychedelic-Rock-

Formation „Hatuey Beer Band“ zusammen. Die Gruppe löste sich 1995 auf, da zu diesem Zeitpunkt alle Mitglieder das Land verließen.

1995, mit der Ankunft in Deutschland, fing ein musikalisches Vakuum in Alejandros Leben an, bis er 2002, sein erstes Instrument, die „tumbadora“ wiederentdeckte und er professionell mit lateinamerikanischen und spanischen Musikern auftrat, u.a. in den Gruppen „José López & Friends“ und „Latino Total“ gefolgt von der Jazz-Band „Sigaye“, „Latin Community“, „Holger Till Jazz- Orchesters“ und dem „Trio CaDenza“. Als Gastmusiker spielte Alejandro bei den Salsa-Bands „Timba Latin“, „Trio Loco“ , „Sin fronteras“ u.v.m.

Seit 2014 ist er fester Bestandteil des „Independent Sound Orchestra“. Seit 2020 ist er Mitglied der Band „Low Noise“ und seit August 2023 auch der „The Green Cabbage Jazz Combo“.